Unsere Hallensaison ist eröffnet

Am vergangen Wochenende fand unser erstes Indoor-Springturnier der anstehenden Wintersaison statt.

Wir starteten am Freitag mit einem Jungpferdetag. An diesem fanden Springpferdeprüfungen von der Klasse A* bis zur Klasse M satt. Am Samstag und Sonntag gab es Springprüfungen für Groß und Klein von der Klasse E bis zur Klasse M*.

Bereits am kommenden Wochenende, dem 22.-24.10.2021, gehen wir in die zweite Indoor-Turnier-Runde. An diesem Wochenende tragen wir das Landesponyturnier aus. Es sind spezielle Prüfungen ausgeschrieben, in denen nur Ponys starten dürfen. Wir beginnen mit einem Reiter-Wettbewerb und enden bei Ponydressurprüfungen der Klasse L. Auch sind gesonderte Ponyspringprüfungen ausgeschrieben, diese beginnen mit einem Pony-Springreiterwettbewerb und enden mit einer Ponyspringprüfung der Klasse L.
Neben den genannten Ausschreibungsinhalten gibt es auch entsprechende Prüfungen, in denen die Großpferde wie gewohnt starten dürfen. Auch hier beginnen wir wieder mit den Springpferdeprüfungen der Klasse A* und enden bei mit einer Springprüfung der Klasse M*. In der Dressur dürfen die Junioren in einer Prüfung der Klasse M* mit ihren Großpferden an den Start gehen.

Für den November und Dezember haben wir noch zwei weitere Springturniere bis zur Klasse M* ausgeschrieben. Das Highlight am 12.-14.11.2021 (Nennungsschluss 01.11.2021) wird unter anderem die Sichtung zum Bundesnachwuchschampionat der Springreiter für Junioren und Ponyreiter sein. Am Dressurturnier vom 19.-21.11.2021 (Nennungsschluss 08.11.2021) bieten wir euch als Höhepunkte Prüfungen der Bundesweiten Childrenförderung sowie das Finale zum Bundesnachwuchschampionat der Pony-Dressurreiter an. Enden wird das Turnier mit einem St. Georg Special.

Es erwartet euch weiterhin eine spannende und abwechslungsreiche Indoor-Turnierserie in Darmstadt-Kranichstein.

Wir freuen uns auf euch!

Euer Team von Kranichstein-Events 💫

Herbstmeeting 2.0 – ein Highlight nach dem anderen

Keine vier Tage nachdem die Deutschen Jugendmeisterschaften 2021 in Darmstadt-Kranichsteine beendet waren, folgte das nächste Highlight im Veranstaltungskalender der Kranichstein-Events GbR.

Auch beim zweiten Herbstmeeting konnten kaum mehr Höhepunkte stattfinden als die Zeiteinteilung Platz ließ. Es fanden statt, die Verleihung eines Goldenen Reitabzeichens an Birgit Balzer, die DSP-Fohlenauktion, der DSP Jungzüchterwettbewerb, die Finalprüfungen der DHS Jugendchampionate in der Klasse A und L, eine Qualifikationsprüfung zum Förderpreis der Dieter-Hofmann-Stiftung, das DSP Stutenchampionat, das Schaubild der Hessischen Berufsreiterquadrille, das Deutsche Berufsreiterchampionat in der Dressur sowie das Süddeutsche Berufsreiterchampionat im Springen.

In nur vier Tagen fanden auf dem Gelände des Hofgut Kranichsteins auf zwei Dressurplätzen und einem Springplatz Prüfungen in der Dressur von Reitpferdeprüfungen, über Jungpferdeprüfungen der Klasse A bis M statt, gefolgt von L*- und M*-Dressuren sowie insgesamt 12 Dressurprüfungen der Klasse S* bis hin zu S***. Im Springen starteten die Jungpferdeprüfungen mit der Klasse L, es folgte eine Youngster-Tour über ein M*-, M**- und ein S*-Springen. Insgesamt konnten die Reiter in 9 M* bis M**-Springen und 7 S* bis S**-Springen an den Start gehen.

Bereits am Samstag wurde das Finale des DHS Jugendchampionats 2021 in Stilspringprüfungen mit Stechen in der Klasse A und L entschieden. In der Klasse A entschied Lara Michelle Kohrs mit Chimanski 5 mit der schnellsten Zeit im Stechparcours das Finale für sich. Auf dem 2. Platz landete Amelie Dechert mit Balou P gefolgt von Maya Klotz mit Laidback Luke 2. In der Klasse L gewann Amelie Dechert mit Top Campina dicht gefolgt von Muriel Calista Hotz mit Clumsy 2 und Marie Bendig Balou 837.

Die Qualifikationsprüfung der Dieter-Hofmann-Stiftung, eine Stilspringprüfung der Klasse M* mit Stechen, konnte am Sonntagmorgen Eva Kunke mit Choose vor Lea Hein mit Locomotion S und Cara Zillmann mit Casallus für sich entscheiden.

Ebenfalls fanden am Sonntag die Finalprüfungen der Berufsreiter Dressur und Springen statt. In der Dressur qualifizierten sich Lina Wurm mit Benedetto Marone, Martin Pfeiffer mit Riccio 7 und Heiner Schiregen mit Bordeaux‘ Barolo. In einem Kurz-Grand-Prix der Klasse S*** mit Pferdewechsel starteten die Reiter zunächst mit ihren eigenen Pferden und anschließend mit den Pferden ihrer Mitstreiter. Mit der besten Gesamtpunktzahl konnte Heiner Schiergen diese Prüfung gewinnen und den Titel des Berufsreiter Champion wieder einmal mit nach Hause nehmen. Auf den zweiten Platz ritt sich Martin Pfeiffer gefolgt von Lina Wurm. Das erfolgreichste Pferd in diesem Championat wurde Benedetto Marone, das Pferd mit dem Lina Wurm an den Start ging.

Anschließend fand auf dem Springplatz das Finale des Süddeutschen Berufsreiter Championats statt. Für dieses Finale konnten sich Johannes Brodhecker mit Quashqai, Thoma Wittemer mit Cox 18 und Günter Treiber mit Drops van Overis Z qualifizieren. Diese Prüfung war eine Springprüfung der Klasse S** mit Pferdewechsel. Auch hier ritten die Qualifizierten zuerst den Parcours mit ihrem eigenen Pferd und wechselten anschließend auf die Pferde ihrer Konkurrenten. Zur Freude aller Zuschauer, konnten die Reiter die 5 Minuten zur Vorbereitung mit den Fremdpferden nur auf dem Hauptplatz nutzen, sodass die Zuschauer auch das Kennenlernen der Reiter und der fremden Pferde mit verfolgen konnten. Da es nach den drei spannenden Runden nicht zu einer Strafpunktgleichheit gekommen ist, kam es auch nicht zu einem Stechen. Mit nur einem Abwurf insgesamt konnte Günter Treiber den Titel des Süddeutschen Berufsreiterchampion 2021 im Springen erreiten, vor Thomas Wittemer und vor Johannes Brodhecker. Das erfolgreichste Pferd in diesem Championat wurde Quashqai, der mit Johannes Brodhecker an den Start ging.

Der großartige Abschluss eines weiteren sehr erfolgreichen Turnierwochenendes und einer wunderbaren Freilandsaison erfolgte aber im großen Preis. Eine Springprüfung der Klasse S** mit Stechen, 20 Teilnehmer gingen an den Start, 3 Reiter qualifizierten sich für das Stechen. Auf Platz 3 landete Günter Treiber mit Curtis JS, Platz 2 ging an Andrea Marchese mit Menzo de Toxandria und ganz nach dem Motto, „die Letzten werden die Ersten sein“, ging der Sieg an Tim Hartlaub mit San Francisco 21, der mit diesem S-Sieg alle Voraussetzungen für sein Goldenes Reitabzeichen perfekt machte.

Auch für diese gelungene Veranstaltung möchten wir uns bei allen Helfern ganz herzlich bedanken. Ohne euch wäre das alles nicht möglich.

 

Euer Team von Kranichstein-Events 💫

Darmstadt-Kranichstein nun deutschlandweit bekannt

Im Jahr 1978 wurde die letzte Deutsche Jugendmeisterschaft auf dem historischen Hofgut in Darmstadt-Kranichstein ausgetragen. Bis das Team von Kranichstein-Events die Deutschen Jungendmeisterschaften 2021, nach 43 Jahren, endlich wieder nach Kranichstein holen konnte.

„Ich bin total überwältigt, das ist der Reitsport wie ich ihn kennengelernt habe. Viele große Turniere finden ja auf regelrechten Industrie-Reitanlagen statt, die künstlich geschaffen wurden. Aber diese Anlage mit dem alten Baumbestand und dem Flair hat noch Bezug zu unserem klassischen Reiten.“ (Peter Teeuwen – Junioren-Bundestrainer)

„Wir sind unheimlich froh, dass wir hier einen ganz tollen Platz haben für Meisterschaften. Der Eindruck ist hervorragend. Die Menschen sind sehr sensibel und freundlich. Das hat für die Kinder hohen Stellenwert, dadurch können sie auch ihre Leistung optimal abrufen.“ (Hans-Heinrich Meyer zu Strohen – Nachwuchstrainer-Dressur)

„Wir blicken zurück auf ein unglaublich schönes und mit viel Herzblut geprägtes Veranstaltungswochenende, was seinesgleichen sucht und uns immer in zufriedene und glückliche Gesichter von Reitern, Eltern, Trainern, Förderern und Zuschauern blicken ließ.“ (Maria Schierhölter-Otte – FN Leiterin Abteilung Jugend und Heidi van Thiel – Bundesjugendwartin)

Ganz nach dem Motto, „Geht nicht, Gibt´s nicht“, hat das Team von Kranichstein-Events eine überaus gelungene Deutsche Jugendmeisterschaft 2021 veranstaltet. Selbst nach über einer Woche erreichen uns noch positive Rückmeldungen allen Ecken Deutschlands. Aber um eine solche Meisterschaft auf diesem Niveau durchführen zu können, gehören neben der wunderschönen Reitanlage und der Liebe zum Reitsport, einer guten Organisation und Mut, selbstverständlich auch jede Menge helfende Hände mit dazu. Das Team von Kranichstein-Events möchte daher seinen treuen Helfern in Kranichstein, den Sponsoren, dem FN-Team, den Richtern, den Verkaufsständen und allen verständnisvollen Dritten ein „großes DANKE“ zukommen lassen.

Seitdem wir, das Team – Kranichstein-Events, in Verbindung mit der RSG Hofgut Kranichstein auf dem Hofgut in Darmstadt Turniere austragen, konnten wir unser Können bereits häufig unter Beweis stellen. Eine Deutsche Jungendmeisterschaft war aber auch für uns eine Nummer größer als alles, was wir bisher austragen durften. Um vor allem unseren Reiterinnen und Reitern mit ihren Pferden, aber auch Pfleger, Trainer, Mannschaftsführer sowie Eltern und Zuschauern auch auf dieser Meisterschaft die besten Bedingungen zu präsentieren, haben wir vor vielen Monaten mit den Vorbereitungen begonnen und mit den Optimierungen wieder Mal bis heute nicht aufgehört.

Vom 09.-12. September 2021 wurde vier Tage lang Spitzensport von den Besten der Besten unserer Nachwuchsreiter aus ganz Deutschland in Darmstadt-Kranichstein präsentiert. In der Dressur gab es für die Jüngsten Teilnehmer auf Großpferden das Bundesnachwuchschampionat, gefolgt von den Meisterschaften für die Ponyreiter, die Junioren sowie die Jungen Reiter. Im Springsport gab es für die Jüngsten Reiter auf Großpferden die Meisterschaft in der Altersklasse der Children, gefolgt von den Klassen der Ponyreiter, den Junioren sowie den Jungen Reitern. Es waren insgesamt über 320 Teilnehmer: innen und fast 400 Pferde aus 17 Landesverbänden auf dem Gelände.

Die qualifizierten Teilnehmer: innen aus den 17 Landesverbänden aus Deutschland, konnten bereits ab Mittwoch anreisen. Der Meisterschaftsstart begann am Donnerstag, nachdem die Mannschaftsführer: innen aller Landesverbände zusammen mit der FN und dem Kranichstein-Events – Team den organisatorischen Ablauf der Veranstaltung nochmal vertieften. Danach starteten auch schon die ersten Wertungsprüfungen für die Ponyreiter: innen in der Dressur sowie im Springen. An Tag zwei folgten auch die ersten Wertungsprüfungen für die übrigen Altersklassen. Am Abend präsentierte sich zu “Länderabend” jeder Landesverband auf dem großen Springplatz mit einem selbst erstellten Video der Teilnehmer: innen und/oder der Trainer: innen. Am Samstagabend wurden bereits die ersten Meister geehrt.

Die 12 besten Ponyreiterinnen aus der 1. und 2. Wertungsprüfung absolvierten in der Dressur in der 3. Wertung eine Pony-Küraufgabe der Klasse L**. Die Meisterschaft der Pony – Dressur 2021 ging an: 1. Rose Oatley mit Daddy Moon, 2. Maleen Kohnle mit Dabia Dior und 3. Antonia Busch-Kuffner mit Kastanienhof Cockney Cracker.

Im Springen starteten die 20 besten Ponyreiter: innen in der 3. Wertungsprüfung, eine Ponyspringprüfung der Klasse M** mit zwei Umläufen. Da nach den zwei Umläufen noch immer 5 Ponyreiterinnen gemeinsam auf dem 3. Platz in der Meisterschaft gelegen haben, wurde es in einem Stechen um den 3. Platz auf dem Treppchen nochmal spannend. Die Meisterschaft der Pony – Springen 2021 ging an: 1. Jonna Esser mit Catness 8, 2. Franca Clementine Kröly mit Karim van Orchid´s und 3. Leonie Assmann mit Hankifax H.

Am Sonntag folgte eine spannendere 3. Wertungsprüfung der Nächsten mit anschließenden Ehrungen. Den Anfang machten die Junioren: innen im Springen sowie in der Dressur.

Die 12 besten Dressurreiter: innen traten in einer Küraufgabe der Klasse M** gegeneinander an. Die Meisterschaft der Junioren – Dressur 2021 ging an: 1. Jana Lang mit Baron 321, 2. Rose Oatley mit Rock Revolution und 3. Lena Merkt mit Sarotti Mocca-Sahne.

Im Springen sind die 30 besten Paare in einer Springprüfung Klasse S** mit 2 Umläufen als 3. Wertungsprüfung gegeneinander angetreten. Die Meisterschaft der Junioren – Springen 2021 ging an: Lara-Marie Juraske mit Carracio 2, 2. Hanna Schreyer mit Carpani 2 und 3. Max Paschertz mit Sem Semper.

Danach folgte das Bundesnachwuchs Championat der Dressurreiterinnen in einer Dressurreiterprüfung der Klasse L mit Pferdewechsel. Diese Prüfung konnte Lara Lattermann für sich entscheiden, gefolgt von Matilda Tietje und Lotta Plaas.

Auf dem Springplatz fand währenddessen eine Springprüfung der Klasse M* mit 2 Umläufen für die Children statt. Auch in dieser Prüfung kam es nach dem zweiten Umlauf für 4 Reiterinnen zu einem Stechen um Rang 1-4 der Meisterschaft. Die Meisterschaft der Children – Springen 2021 ging an: 1. Emma Bachl mit Classic White 2, 2. Paula Pahl mit Easy Kolibra Mo und 3. Amy Helfrich mit Leon 596.

Auf dem Dressurplatz folgte schließlich die letzte Wertungsprüfung für die besten 12 Reiterinnen der Jungen Reiter: innen, eine Küraufgabe der Klasse S*. Die Meisterschaft der Jungen Reiter – Dressur 2021 ging an: 1. Luca Sophia Collin mit Descolari, 2. Jana Schrödter mit Der Erbe OLD und 3. Anna Derlien mit Holly Golightly 20.

Die 3. Wertungsprüfung der Jungen Reiter im Springen war eine Springprüfung der Klasse S*** mit 2 Umläufen für die besten 22 Reiter: innen. Die Meisterschaft der Jungen Reiter – Springen 2021 ging an: 1. Henrike Ostermann mit Air Force One 19, 2. Hannes Ahlmann mit Nerrado und 3. Tobias Kuhlage mit Chacco´s Girlstar.

Wir gratulieren noch einmal recht herzlich allen Reiterinnen und Reitern zu ihren Erfolgen und vor allem gratulieren wir allen Deutschen Jugendmeisterinnen und -meistern und freuen uns wirklich sehr darüber, dass wir die Deutsche Jugendmeisterschaft in Darmstadt-Kranichstein voraussichtlich im Jahr 2025 wieder austragen dürfen.

Euer Team von Kranichstein-Events 💫

Silber und Bronze für Weser-Ems und Westfalen
Darmstadt-Kranichstein (fn-press). …

Goldmedaillen bei den Jungen Reitern und Junioren Dressur gehen in das Rheinland und nach Bayern

Darmstadt-Kranichstein (fn-press). …

Herbstmeeting 2.0

Vom 16.09.2021 bis zum 19-09.2021 laden wir zur zweiten Auflage unseres Herbstmeetings ein. Im Zuge des Reitturniers mit Springprüfungen bis Klasse S** und Dressurprüfungen bis Klasse S*** wird in der Dressur u. a. um den Titel des Deutschen Berufsreiters geritten. Auch die Springreiter können sich beweisen und in den Prüfungen vom Süddeutschen Berufsreiterchampionat an den Start gehen.

Wie auch im letzten Jahr haben wir wieder die Dieter-Hofmann-Stiftung zu Gast. Auf dem Plan stehen sowohl die Finalprüfungen der beiden DHS-Jugendchampionate (Kl.A** und Kl.L), als auch eine Qualifikationsprüfung zum Förderpreis der Dieter-Hofmann-Stiftung 2021.

Auf dem Springplatz werden für die Jungpferde Springpferdeprüfungen und die Vitakraft-Youngster-Tour angeboten.

Im Dressurstadion gibt es eine Reitpferdeprüfung, diverse Dressurpferdeprüfungen und eine Jungpferde-Tour. In der Children-Tour können die Reiter und -reiterinnen in zwei Dressurprüfungen der Kl. L*-Trense ihr Können beweisen.

Das Turnier ist bereits nennbar und in einigen Prüfungen sind die Startplätze begrenzt.

Wir freuen uns auf ein weiteres Wochenende mit hochkarätigem Sport.

Euer Team von Kranichstein-Events 💫

Sommerfestival 2.0

Auch in diesem Jahr laden wir wieder herzlich zu unserem Sommerfestival vom 21.-25.07.2021 ein. Genau wie letztes Jahr reiht sich an diesem Wochenende ein Highlight an das Nächste.

Bei den Reit-, Dressur- und Springpferden werden wieder die DSP-Champions gekrönt.

Es wird Prüfungen für die Sichtung zum Bundeschampionat der DSP-Reitpferde und -ponys geben, sowie Qualifikationsprüfungen zum Bundeschampionat für Dressur und Springen bei Großpferden und Ponys.

Ein besonderes Highlight wird wieder die DSP-Elite-Fohlenauktion SPRINGEN und DRESSUR sein.
Mit über 70 Fohlen, den DSP-Diamanten, lockt die Elite-Fohlenauktion am 23. Juli 2021 (Springfohlen) und am 24. Juli 2021 (Dressurfohlen) in diesem besonderen Jahr bei uns auf Hofgut Kranichstein.

Das Programm wird komplettiert mit Springprüfungen bis zur Klasse S** und Dressurprüfungen bis S*** Niveau.

Das Turnier kann bis zum 12. Juli bis 18 Uhr genannt werden. Einige Prüfungen sind startplatzbegrenzt!

Wir freuen uns auf ein weiteres Wochenende mit hochkarätigem Sport.

 

Euer Team von Kranichstein-Events 💫

Drei Tage internationales Flair in Darmstadt-Kranichstein

Am vergangenen Wochenende waren die Reiterinnen und Reiter der Association of jumping Ambassadors in Kranichstein zu Gast. Es handelt sich hierbei um Teilnehmende ab 45 Jahren.

Das Veranstalterteam um Andreas Wendenburg und Stefan Schäfer konnte Teilnehmer aus Deutschland, Belgien, Holland, Luxemburg, Frankreich, Polen, der Schweiz und aus der Ukraine begrüßen. Zu dem internationalen Event, dem ersten, welches die Kranichstein-Events veranstaltet hat, mussten wiederum neue Wege und Vorschriften beschritten werden. So ist es bei internationalen Turnieren vorgeschrieben, dass alle Pferde in einem abgesperrten Bereich eingestallt werden müssen.

Infos zum Ausbruch des Equinen Herpesvirus in Valencia – FN sagt bundesweit alle Pferdesport- und Zuchtveranstaltungen bis 28. März ab

Warendorf (fn-press). Der Ausbruch des Equinen Herpesvirus (EHV-1) beim spanischen Reitturnier CES Valencia zieht weitreichende Konsequenzen nach sich. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hat in den vergangenen Tagen alle deutschen Teilnehmer des Turniers kontaktiert und darüber aufgeklärt, welche Infektionsschutzmaßnahmen auf der Heimreise sowie nach der Reiserückkehr zu beachten sind. Leider steht auch fest, dass nach aktuellem Stand vier deutsche Pferde dem Virus zum Opfer gefallen sind. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, hat der Weltreiterverband FEI fast alle internationalen Turniere in zehn europäischen Ländern bis einschließlich 28. März 2021 abgesagt und empfiehlt den nationalen Verbänden, auch alle weiteren Turniere abzusagen. Dies setzt die FN nun um.

 

Nationale Veranstaltungen: In Abstimmung mit den Landespferdesportverbänden werden in Deutschland ab sofort alle nationalen Pferdesport-Veranstaltungen bis einschließlich 28. März 2021 abgesagt. Darüber hinaus schließt das DOKR den Bundesstützpunkt in Warendorf für externe Pferde und sagt alle zentralen und dezentralen Sichtungslehrgänge sowie das HGW-Bundesnachwuchschampionat der Springreiter ab. In Abstimmung mit den Zuchtverbänden werden auch die im März anstehenden Sportprüfungen für Hengste und Körungen verschoben. Die FN sowie ihre Mitglieds- und Anschlussverbände empfehlen dringend, alle sonstigen Veranstaltungen, bei denen Pferde aus verschiedenen Beständen zusammenkommen, abzusagen. Laufende Veranstaltungen sollen gestoppt werden. Diese Maßnahmen sind erforderlich, um einer Ausbreitung des Virus vorzubeugen. Das Training im heimischen Verein oder Betrieb ist davon ausgenommen, auch wenn dazu das Pferd transportiert werden muss.

 

Internationale Turniere: Die FEI spricht bei dem Ausbruch in Valencia von dem schlimmsten und aggressivsten EHV-Ausbruch der vergangenen Jahrzehnte. Um die weitere Verbreitung des Virus zu verhindern, hat der Weltreiterverband vorsorglich die allermeisten internationalen Turniere in Frankreich, Spanien, Portugal, Belgien, Italien, Österreich, Polen, den Niederlanden, Deutschland und der Slowakei bis einschließlich 28. März 2021 abgesagt. Mehrwöchige Touren in Vejer de la Frontera (ESP), Vilamoura (POR), San Giovanni in Marignano (ITA) und Gorla Minore (ITA), zu denen die Reiter und Pferde bereits angereist sind, sollen jedoch weiter stattfinden. Allerdings unter strengsten Infektionsschutzmaßnahmen. Die Fortführung dieser Turniere dient dazu, große Rückreise-Wellen zu verhindern. Es dürfen jedoch keine neuen Pferde anreisen. Abreisen dürfen weiterhin nur Pferde, die keine Symptome vorweisen und für die ein Gesundheitszertifikat der örtlichen Veterinärbehörde ausgestellt wurde. Zudem müssen diese Pferde im Heimatstall separiert werden. Die FN rät allen Reiserückkehrern, Kontakt zu ihrem zuständigen Amtsveterinär aufzunehmen, um weitere Infektionsschutzmaßnahmen abzustimmen.

 

Rückblick: Bereits in der vergangenen Woche haben Weltreiterverband und FN alle Pferde, die seit dem 1. Februar an Turnieren in Valencia teilgenommen haben, für weitere Turnierteilnahmen gesperrt. Erst wenn diese Pferde auf das EHV-1 getestet wurden und das Testergebnis negativ ausgefallen ist, dürfen diese Pferde wieder an Turnieren teilnehmen. Die Besitzer der Pferde müssen der FEI sowie der FN die Untersuchungsergebnisse vorlegen, um wieder eine Startberechtigung für diese Pferde zu erhalten. Diese Sperre gilt ausschließlich für die betroffenen Pferde, nicht jedoch für die Reiter, die mit anderen Pferde weiterhin an Turnieren teilnehmen könnten. Gleichwohl hat die FN sie darauf hingewiesen, dass, so lange die Situation im Heimatbetrieb in Bezug auf das Vorkommen des Equinen Herpesvirus nicht geklärt ist beziehungsweise als unbedenklich eingestuft wurde, auch von Turnierstarts mit weiteren Pferden, die nicht in Valencia waren, abgesehen werden sollte.

 

Bisherige Maßnahmen: Pferde, die in Valencia keine Symptome einer Erkrankung, wie etwa Fieber, zeigten, durften das Turniergelände verlassen und nach Hause gebracht werden. Da das Equine Herpesvirus in Deutschland nicht anzeige- oder meldepflichtig ist, gibt es dazu keine seuchenrechtlichen Vorgaben der Veterinärbehörden. Die FN hat die betroffenen Reiter dennoch zu erhöhter Vorsicht aufgerufen und über erforderliche Hygienemaßnahmen aufgeklärt. Dazu zählt, dass die Pferde bei einer möglichen Einstallung auf der Heimreise und bei der Ankunft im heimischen Stall vorsichtshalber von anderen Pferden zu separieren sowie weitere Hygienemaßnahmen gemäß FN-Hygieneleitfaden zu ergreifen sind. Diese Informationen ergingen zunächst an die deutschen Teilnehmer der Turniere in Valencia, Oliva und Vejer. Derzeit werden auch die in Deutschland beheimateten ausländischen Reiter, die in Spanien sind bzw. waren, identifiziert und benachrichtigt. Wichtig für alle Reiserückkehrer ist ebenfalls, dass sie ihre Pferde gut beobachten und regelmäßig Fieber messen, um mögliche Symptome schnell erkennen und behandeln zu können.

 

Informationen zum Equinen Herpesvirus: Da das EHV-1 in Deutschland nicht anzeige- oder meldepflichtig ist, gibt es keinen exakten Überblick darüber, wo es derzeit Ausbrüche gibt. Nach aktueller Kenntnis der FN sind aktuell vor allem die Turnierställe derjenigen Reiter betroffen, die in Valencia waren, nicht jedoch eine große Zahl von Vereinen und Betrieben im Freizeit- bzw. Amateurbereich. Fakt ist, dass es unabhängig von den Vorkommnissen in Valencia in den Wintermonaten regelmäßig zu Herpes-Fällen kommt, da das Virus in der Pferdepopulation weit verbreitet ist. Wichtig ist deshalb immer, unabhängig von dem aktuellen Ausbruchgeschehen, bestimmte Hygieneregeln im Pferdestall einzuhalten. Hilfreich ist dabei, dass derzeit aufgrund des Corona-Lockdowns ohnehin in den Pferdeställen besondere Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten werden müssen. Darüber hinaus sollten in jedem Stall in Bezug auf die Pferde folgende Punkte immer beachtet werden:

 

Equine Herpesvirusinfektionen verursachen keine auf Menschen übertragbaren Krankheiten. Bis zu 80 Prozent aller Pferde tragen das Virus in sich. Häufig verläuft die Infektion symptomlos. Einmal infizierte Pferde tragen das Virus aber quasi unsichtbar (,latent’) weiter in sich und es besteht keine Möglichkeit, diese Pferde wieder Herpesvirus-frei zu bekommen. Ausbrüche des Virus zeigen sich meistens in Form eines fiebrigen Infekts der oberen Atemwege (sog. Respiratorische Form). Nicht selten laufen diese Infekte unbemerkt ab. Besonders gefürchtet ist jedoch die seltene, neurologische Ausprägung der Erkrankung, die über Bewegungsstörungen (Ataxie) zum Festliegen und damit häufig zum Tod des Pferdes führen kann. Der Spätabort bei tragenden Stuten ist eine weitere von Züchtern gefürchtete Ausprägungsform der Viruserkrankung. jbc

Jolie Marie Kühner (11) von der Reitakademie München heißt die Gewinnerin des Bundes-Nachwuchschampionates der Ponyspringreiter 2021, das am vergangenen Wochenende auf dem Hofgut Kranichstein in Darmstadt ausgetragen wurde.

Im Finale der besten fünf Teilnehmerinnen pilotierte die Tochter von Springreiter Max Kühner den Pony-Schimmelhengst Del Piero (v. Dexter Leam Pondi) couragiert durch den Final-Parcours. Als zudem jüngste Teilnehmerin beeindruckte Jolie mit stilistisch feinen, fehlerfreien Runden im Finale mit zwei Umläufen und gewann das Championat mit einer Gesamtwertnote von 17,8. Die Silbermedaille erritt die Westfälin Helena Becker (RFV Albersloh) mit Christoph Columbus (Wertnote 17,7), Bronze holte die Hessin Theresa Hildebrandt (Wetterauer RV Friedberg) mit Benjamin (Wertnote 17,1).

Nach dem ersten Final-Umlauf mit 22 Teilnehmern lagen die fünf besten Reiterinnen des Stilspringens eng beisammen – in der Wertnote nicht mal einem Springfehler entsprechend. Bis zu Jolies Ritt führte die Westfälin Helena Becker (RV Albersloh). Mit ihrem Sieg in der Einlaufprüfung am Vortag wurde die fein reitende Tochter von Bundestrainer </strong><strong>Otto Becker als Favoritin gehandelt.

Doch „abgerechnet wird zum Schluss“, wie eine Ponykind-Mutter bemerkte – sie sollte recht behalten: Denn im ersten Final-Umlauf unterlief Becker am letzten Sprung ein Fehler – Wertnote nach Abzug „nur“ 8,5. Im zweiten Umlauf legte sie fehlerlos mit einer 9,2 im zweiten Umlauf eine Traumnote vor. Aber Jolie Kühner blieb cool und konterte wie ein Profi: Fehlerfrei und stilistisch top reitend. Das bedeutete den Sieg – mit einem Zehntel Vorsprung in der Gesamt-Wertnote.

Zuvor hatte der einem Bundes-Nachwuchschampionat gerecht werdende Final-Parcours auf M-Niveau die 22 Reiterinnen und Reiter im ersten Umlauf des Finales gefordert. Das dreiköpfige Richtergremium um Sprecher Klaus Blässing achtete betont auf Details bei der Wertnotenvergabe für den Stil der Reiterinnen und Reiter, um das Feld auf dem hohen Niveau in der Spitze zu rangieren.

Zum Finale waren 25 Reiter-Pony-Paare aus ganz Deutschland nach Südhessen aufs landgräfliche Hofgut angereist. Hier konnte das Veranstalter-Team von „Kranichstein-Events“ um Andreas Wendenburg und Stefan Schäfer aufgrund des genehmigten Hygienekonzeptes auch diese Sport-Bundesveranstaltung im Rahmen seines „Kranichstein Indoors – Youth Meeting“ durchführen.

Dem Finale der von der „Horst-Gebers-Stiftung“ unterstützten bundesweiten Nachwuchsförderung waren 5 Sichtungstermine der unter 16-jährigen Pony-Springreiter in Deutschland vorangegangen, unter der Leitung ihres Bundestrainers Karl Brocks. Die Prüfungen im Finale – eine Einlaufprüfung am Vortag und das Finale mit zwei Umläufen – wurden als Stilspringen ausgetragen. In den zweiten Final-Umlauf kamen 2021 die besten fünf Paare des ersten Umlaufes.

Pressekontakt für Kranichstein-Events: Jan Reumann 0163 / 50 99999

 

Darmstadt/Pfungstadt – 13./16.Febr.2021

Johannes Brodhecker heißt der Gewinner des Förderpreises der „Dieter-Hofmann-Stiftung“ 2020.  Im Serien-Finale der renommierten Jugend-Springsportförderung, das am vergangenen Samstag im Rahmen des „Kranichstein Indoors Youth Meeting“ auf dem Hofgut Kranichstein in Darmstadt nun für 2020 ausgetragen wurde, siegte der 21-jährige Reiter vom RFV Wolfskehlen mit seinem Westfalen-Wallach Quashquai (v. Quidam’s Rubin), vor Elias Hohler (RFV Viernheim) mit Winningmoon, Eva Kunkel (RFV Ronneburger Hügelland) mit Cobuss sowie Vorjahressiegerin Riana Eisenmenger (RFV Niederzeuzheim) mit DSP Coralie.

Der besondere Modus im abschließenden Finalteil – der Pferdewechsel der vier besten Reiterinnen und Reiter – sollte erneut den Ausschlag für den Sieg in diesem M**-Stilspringen um den DHS-Förderpreis für den hessischen Springreiternachwuchs geben. Vier Qualifikationsturniere gab es dazu in 2020.  Bereits 2017 hatte Johannes Brodhecker, jüngster Sohn einer bekannten Reiterfamilie, das Finale der Dieter-Hofmann-Stiftung einmal erreicht. Diesmal gelang ihm der Sprung ganz oben aufs Treppchen – dank seines eigenen Könnens und der Eigenheit seines Pferdes. Und des Losglücks:

Denn Brodhecker zog beim Pferdewechsel mit dem hochveranlagten Pferd der Finalistin Eva Kunkel das ganz große Los. Er ritt Kunkels Wallach besser durch den Springparcours als seinen eigenen – und das nicht nur gut, sondern hervorragend. Der Hesse fand sich auf Anhieb mit dem Holsteiner zurecht, die beiden meisterten den Parcours in bester Manier. Das war dem Richtergremium ein „Sehr gut“ wert (9,2). Zusammengerechnet mit der Wertnote 8,5 für die Vorstellung im Sattel seines eigenen Pferdes bedeutete das den Sieg für Brodhecker. Und einen Scheck über EUR 3.000,- .

Im Gegenzug sollte sich Brodheckers Pferd, der quirlige 14-jährige Quashquai, beim Wechsel im Finale zu seiner „neuen“ Reiterin für diese als Prüfung erweisen: Für die erst 14-jährige Eva Kunkel – die Jüngste im Finale – war der Westfalen-Wallach an diesem Tag eine Herausforderung. Am Ende reichte es für ein knappes „Gut“ (7,2), was zusammen mit der formidablen Vorstellung ihres eigenen Pferdes (9,2) zu Bronze für Kunkel reichte. Platz Vier ging an Vorjahressiegerin Riana Eisenmenger, die mit dem Pferd Winningmoon von Elias Hohler am Ende wenig Chancen auf den Sieg hatte.

Vor dem Finale war Kunkel als Favoritin gehandelt worden, führte die Schülerin von Andreas Wendenburg nach vier Qualifikationen die Rangliste an und gewann noch in Darmstadt die letzte Wertungsprüfung zum Förderpreis. Der Grund für den Erfolg: Mit ihren 14 Jahren sitzt die Langenselbolderin bereits seit 10 Jahren im Sattel. Sie war hessische Landesmeisterin der Ponyspringreiter und Mitglied im Bundes-Nachwuchskader. Letztes Jahr erfolgte der Wechsel ins Juniorenlager. Dabei gelang ihr gleich der Sprung ins Finale der „Dieter-Hofmann-Stiftung“.
Auf Platz Zwei mit der kombinierten Wertnote 17,0 der 17-jährige Elias Hohler aus Viernheim. Auch er erreichte erstmals das Finale und machte nachdrücklich auf sich aufmerksam, wie fein er sowohl sein eigenes als auch das Pferd DSP Coralie von Eisenmenger vorstellte.

„Genau solche jungen Talente zu finden und zu fördern, das ist unser Ziel und freut uns.“ zeigte sich Daniel Kircher begeistert, Stiftungsvorstand der Dieter-Hofmann-Stiftung.

Pressekontakt: Jan Reumann – 0163 / 50 99999 – info@opremium-images.de

 

 

 

Zum Saisonstart in Kranichstein kommt auch Olympiasiegerin Dorothee Schneider / Platz zwei für Claudia Feldmann

Von Udo Döring

DARMSTADT. Die Wettkampfpause war kurz – wenn man in Corona-Maßstäben und an andere Sportarten denkt. Sechs Wochen, nachdem der zweite Lockdown für die einzige Absage gesorgt hatte, nahm der Turnierbetrieb auf dem Hofgut Kranichstein wieder Fahrt auf. „Wir haben enormen Zuspruch. Die Reiter scheinen richtig ausgehungert zu sein“, erklärte Stefan Schäfer, der diesem Drang mit Turnieren im Wochenrhythmus gerecht werden will. Wegen des ebenso spürbaren Argwohns betont Andreas Wendenburg als Mitverantwortlicher, dass weiterhin nur Berufs- und Kaderreiter ins Viereck dürfen. Anders als in vielen anderen Bundesländern lassen Hessens Corona-Regeln Turniere dieser Art zu.

Zu den Regeln gehört auch: keine Zuschauer und nur ein Begleiter pro Teilnehmer. So verliert sich ein Dutzend Personen – inklusive Wertungsrichter und Reiter – in der gut 1500 Quadratmeter großen Halle des Hofguts. Da reitet selbst eine Olympiasiegerin vor leeren Tribünen. Was für Dorothee Schneider derzeit normal ist, beim Weltcup eine Woche zuvor in Salzburg war es nicht anders. „Ich komme einfach gerne nach Darmstadt. Ich finde es schön, dass wir hier die Möglichkeit bekommen, die Pferde zu präsentieren.“ Diese Möglichkeiten sind derzeit rar, zudem war eine S* Dressur mit Trense im Angebot. „Ich nutze solche Prüfungen gerne, denn ich bin jemand, der auch gerne auf Trense ausbildet“, erklärte die Mannschafts-Olympiasiegerin, die auf „Heideblüte“ mit 70,721 Prozentpunkten einen für sie eher ungewohnten zweiten Platz hinter Hendrick Lochthowe (RFV Griedel/72,342) belegte. „Es war seine erste S*-Prüfung und er hat sich ein bisschen viel ablenken lassen“, beschrieb Schneider den Lernprozess des jungen Wallachs. „Ich hatte mir diese Prüfung aber auch gewünscht, weil es eine gute Gelegenheit ist, junge Pferde an S-Niveau heranzuführen.“

Diese  Gelegenheit nutzte auch Jennifer Buda für „Don Diegos“ Debüt auf S-Niveau. „Ich bin sehr zufrieden, er hat  ja gerade erst das Mindestalter dafür erreicht und war eines der jüngsten Pferde in der Prüfung“, erklärte die für den RFV Trebur reitende Wallerstädterin und zeigte sich auch nachsichtig mit einer außerplanmäßigen Sprungeinlage ihres sieben Jahre alten Wallachs: „In dem Moment dachte ich: Das darf doch nicht wahr sein. Bis dahin lief er so schön“. Reiterin und Pferd fanden schnell zur Konzentration zurück. Aber bei einer Endnote von 64,820 fehlten eben die Prozentpunkte, um sich im dichten Mittelfeld der 67er-Noten einzusortieren.

Besser lief es für Claudia Feldmann, die auf ihrer „Betty Barclay“ mit 68,509 Prozentpunkten in der S**-Prüfung zum Abschluss des  Dressurtags (zwei Springtage folgten noch) nur hinter Eyal Zlatin (RFV Griedel/70,263) auf „Rockmusik“ lag. Die Reiterin des RFV Griesheim nutzte den Saisonauftakt in Heimatnähe gerne, um mehrere Pferde die erste Wettkampfluft des Jahres schnuppern zu lassen. Schon in vier Wochen gibt es für die Dressurreiter die nächste Gelegenheit. Was Dorothee Schneider ein bisschen in die Zwickmühle bringt. „Leider ist am gleichen Wochenende ein Weltcup in Doha. Dort herrschen beste Bedingungen, und anders als in den vergangenen Jahren hätte ich auch ein passendes Pferd“. Mit dem sie sich zudem für Olympia empfehlen will, auch wenn sie die Aussichten eher verhalten bewertet: „Wenn die Spiele aus gesundheitlichen Gründen für uns alles ausfallen müssen, dann ist das halt so. Wenn es nur so eine halbe Sache wird, sollte man es besser bleiben

lassen“. Sollte wiederum die Reise nach Doha auch logistisch zu aufwendig werden, reitet sie gerne wieder in Darmstadt – auch vor leeren Rängen.

 

KRANICHSTEIN EVENTS setzt Turniere fort

Darmstadt, 07. Januar 2021

Nach einer kurzen gut 4-wöchigen Turnierpause beginnen die Veranstalter in Darmstadt-Kranichstein wieder mit dem Turnierbetrieb.

Vom 29.-31.Januar findet gleich ein dreitägiges Turnier statt. Dabei kommen am ersten Turniertag die Dressurreiter zum Zuge mit Prüfungen für junge Dressurpferde bis hin zu einer Drei-Sterne-Prüfung einer Intermediare II. An den beiden darauffolgenden Tagen geht es dann für die Springreiter los mit Springpferdeprüfungen Klasse A* bis L und Springen der Klassen A** bis M**.

Gleich eine Woche später, am 05. und 06.Februar 2021 folgt ein weiteres zweitägiges Springturnier, bevor dann vom 12.-14.Februar 2021 das im Dezember ausgefallene Turnier für U25-Reiter, mit dem Finale zum Preis der Dieter Hofmann-Stiftung und dem Finale zum Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter –gefördert durch die Horst Gebers-Stiftung, nachgeholt wird.

Ein weiteres zweitägiges Springturnierfolgt am 20. bis 21. Februar 2021, bevor dann am letzten Februarwochenende noch einmal die Dressurreiter zum Zuge kommen mit Prüfungen der 3-Sterne Kategorie, unter anderem als Finale einem Grand Prix de Dressage.

Zunächst erschließt sich der Teilnehmerkreis weiterhin nur auf Berufs- und Kaderreiter. Zuschauer sind aufgrund der aktuell herrschenden Corona Lage nicht zugelassen. Die Veranstalter setzen auf ihr bewährtes Hygienekonzept, um so allen behördlichen Anforderungen zu genügen.

Alle Turniertermine, Informationen und Ausschreibungen sind unter www.turnierbuero-schaefer.de  und www.kranichstein-events.de zu finden.

PRESSEMITTEILUNG – KRANICHSTEIN EVENTS Andreas Wendenburg & Stefan Schäfer GbR

ABSAGE Kranichstein Xmas Indoors 2020 Reitturnier

Darmstadt, 14. Dezember 2020

Das Jugendkader-Springreitturnier „Kranichstein Xmas Indoors“ vom 18. bis 20. Dezember 2020 auf dem Darmstädter Hofgut Kranichstein wird abgesagt. Dies wurde vom Veranstalter-Team „Kranichstein Events“ zusammen mit dem Hauptsponsor, der „Dieter-Hofmann-Stiftung“, angesichts der aktuellen Lage entschieden.

„Es wäre aus unserer Sicht nicht das richtige Signal, beim anstehenden Lockdown weiter zu machen – auch wenn es möglich gewesen wäre.“ so die Turnierchefs Andreas Wendenburg und Stefan Schäfer.

Der Veranstalter und der Sponsor – der den Jugendsport fördert – sehen sich gegenüber den Teilnehmern, Pflegern und Helfern in einer besonderen Verantwortung.

In Hoffnung auf bessere Zeiten wird ein Turnier mit identischer Ausschreibung für Februar 2021 geplant.

 

Weitere Informationen unter: www.kranichstein-events.de

Nun hat es auch Michael Jung auf das Hofgut Kranichstein gelockt. Der dreifache Olympiasieger, zweifache Weltmeister und sechsfache Europameister in der Vielseitigkeit misst sich auch gerne mit den Spezialisten im Springparcours. „Durch Corona sind ja viele Turniere ausgefallen. Daher sucht man, wo man überhaupt hinkann, um seine Pferde im Training zu halten und weiter auszubilden“ nannte der 38-Jährige einen Grund, warum er erstmals den Weg nach Darmstadt fand. Es war aber auch die Qualität der Turniere in Darmstadt, die sich bis in seine Heimat rumgesprochen hatte, und die sich auch ihm bestätigten. „Es hat mir sehr, sehr gut gefallen, Organisation, Böden und Parcours waren perfekt“ sagte Jung nach seinem Gastspiel bei den „Kranichstein Indoors IV“, dem vierten Hallenreitturnier im Corona-Modus. Wegen der verschärften Vorschriften war das Turnier, wie auch die folgenden, nur für Berufs- und Kaderreiter ausgeschrieben. Zuschauer hatten keinen Zutritt zum Veranstaltungsgelände. Das Hauptspringen, ein Springen der Klasse S*, am Samstag konnte der Mannheimer Armin Schäfer junior mit seinem Schimmel „Manhattan Blue“ (0 Fehler/58,31 Sekunden) vor Michael Jung (RV Altheim) mit Chassandra (0/60,32 Sekunden) für sich entscheiden.

Das abschließende Zweiphasen Springen der Klasse S* am Sonntag gewann Sven Fehnl (RFV Hahnbach) auf „Chacco´s Boy“, hier belegte Schäfer die Plätze drei und vier. Zu den erfolgreichsten Reitern gehörte auch wieder die 13 Jahre alte Naomi Himmelreich (PSV Kördorf) mit mehreren Siegen und Platzierungen in L- und M*-Springen. Auch der heimische Horst-Klaus Heleine (Waldenserhof Ober-Ramstadt) konnte mit seinen Pferden „Donna“ und „Captain Jack“ einige vordere Schleifen holen.

Bereits am nächsten Wochenende geht es weiter auf dem Hofgut Kranichstein mit den „Indoors V“, dann mit Prüfungen für junge Pferde und am Samstag zum Abschluss einem S*-Springen.

Das Hofgut Kranichstein bleibt im Turniermodus

Der Sport in Südhessen ruhte schon weitestgehend, in Kranichstein wurde aber geritten. Beim Turnier auf dem Hofgut zeigte die 13 Jahre alte Naomi Himmelreich mit sechs Siegen ihre Klasse.

Die Jüngste und die Schnellste im abschließenden M-Springen in Kranichstein: die 13 Jahre alte Naomi Himmelreich vom PSV Kördorf auf „Cordetto“.

DARMSTADT– „Man muss positiv denken, alles andere sehen wir dann.“ Stefan Schäfer denkt nicht nur so, er handelt als Turnierveranstalter auch entsprechend. So waren es wieder die Reiter, die für Wettkampfbetrieb sorgten an einem Wochenende, an dem der Sport in Südhessen schon vor dem offiziellen Beginn weitestgehend in den Lockdown gegangen war. An jenem Ort, der im Mai auch Schauplatz der ersten Sportveranstaltung nach der ersten Corona-Zwangspause war. Anders als bei den vielen Freiluftturnieren im Sommer sind auf dem Hofgut Kranichstein aber keine Zuschauer mehr zugelassen, seit in der Halle um Siege geritten wird.

„Indoors III“ nannte sich Teil drei einer Turnierserie, die vor allem jungen Pferden und Reitern eine Wettkampfplattform bieten sollte und auch zur Sichtung für Bundeschampionate diente. Was Naomi Himmelreich eindrucksvoll nutzte. Mit sechs Siegen in drei Tagen – im zarten Alter von 13 Jahren. Gegen die Leichtigkeit im Sattel des für den PSV Kördorf reitenden Teenagers waren gestandene Turnierreiter selbst in den anspruchsvollsten Prüfungen chancenlos. Mit vier Sekunden Vorsprung führte sie „Cordetto“ im abschließenden M-Springen zum Sieg. Schnell, fehlerfrei und nervenstark, hatte Naomi Himmelreich das Springen doch mit einer Aufgabe eröffnet. „Das war mein Fehler“, sagte die 13-Jährige selbstkritisch zum missglückten Ritt auf „Vino v’tKosterhof“, mit dem sie zuvor ein L-Springen gewonnen hatte.

Ein Pferd mit einer Geschichte, die man in diesen Zeiten nicht erfinden kann. Kurz nachdem er einen Virus so eben überlebt hatte, ritt der Wallach mit Armin Himmelreich zum Sieg in Groß-Zimmern – beim letzten Reitturnier vor dem ersten Corona-Lockdown im März. „Ich war genauso in dem Alter, nur dass meine Eltern nicht für so optimale Voraussetzungen gesorgt haben“, sagt der Vater mit augenzwinkerndem, aber stolzem Blick auf seine Tochter, die gerade in den Bundeskader berufen wurden. Womit sie ebenso in der zweiten großen Corona-Pause Turniersport betreiben darf wie ihre Eltern, die Berufsreiter sind. Denn Profisport bleibt ja erlaubt, und unter diesem Etikett plant Stefan Schäfer in Kranichstein auch im November Turniere – Genehmigung vorausgesetzt. „Wir sind mehr als dankbar für das, was die Veranstalter hier machen“, sagt Armin Himmelreich, der mehrfach in diesem Jahr von seinem Zucht- und Ausbildungsbetrieb nahe Limburg nach Darmstadt fuhr.

„Wir sind froh, dass wir in unserer Nachbarschaft beständig Turniere hatten“, sagt auch Volker Brodhecker, der es vom heimischen Burghof in Wolfskehlen nicht ganz so weit hatte und mit seinen Söhnen gerade die jüngsten Angebote sehr gerne nutzte: „Wir haben viele junge Pferde, die wir an den Turniersport heranführen.“ Zum Beispiel der junge „Cascais“, auf dem auch Hoffnungen als Zuchthengst ruhen und dessen sportliche Klasse Philipp Brodhecker mit einem Sieg in einem L-Springen demonstrierte.

Volker Brodhecker blickt aber auch mit etwas Sorge auf die Corona-Folgen im Turniersport. Die Reitfamilie hat mit drei Turnieren auf dem eigenen Hof versucht, dem Trend entgegenzuwirken, aber fest steht für ihn: „Die kleineren Turniere, wo die Mamas und Vereinsmitglieder den Kuchen backen, die sterben so ein bisschen.“ Denn Corona verlangt viel ab, was nur wenige Veranstalter so professionell leisten können wie in Kranichstein.

Weitere südhessische Sieger in Kranichstein: M*-Springen: Philipp Konrad (RFV Weiterstadt) auf Carslon, Elias Hohler (RFV Viernheim) auf Corsino (Stilspringprüfung); L-Springen: Lea Koob (TSV Wald-Michelbach) auf Coco Jambo; A**-Springen: Annie Neumann (RFV Schwanheim) auf Caja, Francesa Pauli (RG Bensheim) auf Lantina, Marie Knieß (RFV Modautal) auf It’s Libby.

Coronavirus: Nachwuchs-Veranstaltungen im November verschoben

Bundesnachwuchschampionat der Pony-Dressurreiter soll im Dezember stattfinden

Warendorf (fn-press). Die aktuelle Lage und die neuen Beschlüsse der Bundesregierung sorgen für einige Turnierabsagen und –verschiebungen. Das betrifft auch wichtige Nachwuchsveranstaltungen in Deutschland.

Das Bundesnachwuchs-Championat der Pony-Dressurreiter soll verschoben werden. Am eigentlichen Termin im November in Darmstadt können die Veranstalter nicht festhalten und bemühen sich jetzt um eine Genehmigung für den 11. bis 13. Dezember 2020.

Kranichstein-Events stellt Turniere im November um

Das Team um Andreas Wendenburg erklärt die Gründe der Verschiebung der ursprünglich für November geplanten Turniere. „Aufgrund der neuen Vorgaben der Politik und des Ausschlusses der Amateure bis mindestens Ende November waren wir gezwungen unsere bestehenden Ausschreibungen kurzfristig zu überarbeiten. Aus diesem Grund haben wir unser ursprünglich geplantes Turnier vom 13.-15.11. jetzt um einen Tag reduziert und das gestraffte Programm nun nur für Berufs- und Kaderreiter ausgeschrieben. Das geplante Dressurturnier mit dem Finale zum Bundesnachwuchschampionat der Ponyreiter haben wir nun auf den 11.-13.12.20 verschoben. Dafür werden wir am 20.-21.11.20 noch ein weiteres Turnier mit Springpferdeprüfungen und Prüfungen bis hin zur Klasse S* ausschreiben.“

Der Organisator von Kranichstein-Events will auch dem großen Wunsch vieler seiner Reiterkollegen entgegenkommen, diese Turniere anzubieten. „Es geht unter anderem darum, den Trainingsbetrieb aufrechtzuerhalten. Dazu zählt auch, die Pferde unter Turnierbedingungen zu reiten.